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Kartenzustand richtig einschätzen

Der Zustand bestimmt maßgeblich den Preis einer Sammelkarte. Bei Handelsplattformen hat sich eine siebenstufige Skala etabliert, die auch Cardmarket verwendet:

StufeBedeutungTypische Merkmale
MT – MintMakellosKeine sichtbaren Mängel, auch nicht unter Licht
NM – Near MintFast makellosHöchstens winzige Spuren, z. B. minimaler Kantenabrieb
EX – ExcellentSehr gutLeichte Gebrauchsspuren an Ecken/Kanten
GD – GoodGutDeutliche Spuren, aber keine Knicke
LP – Light PlayedLeicht bespieltSichtbarer Abrieb, leichte Kratzer
PL – PlayedBespieltStarke Abnutzung, evtl. kleine Knicke
PO – PoorSchlechtStark beschädigt, Knicke, Risse, Flecken

So prüfst du eine Karte

  1. Ecken: Sind sie spitz oder abgerundet/weiß?
  2. Kanten: Weißer Abrieb ist besonders auf dunklen Rückseiten sichtbar.
  3. Oberfläche: Kratzer, Druckstellen, Dellen – Karte unter schräg einfallendem Licht kippen.
  4. Zentrierung: Gleichmäßige Ränder, vor allem für Grading relevant.
  5. Knicke/Wasserschäden: Meist eine drastische Abstufung.

Tipps für Verkäufer

Fotografiere Vorder- und Rückseite bei gutem Licht, nenne Mängel offen und stufe im Zweifel eine Stufe schlechter ein. Das vermeidet Reklamationen und Rücksendungen.

Verwalte Zustand und Preis deiner Karten in der Sammlungsverwaltung; den Gewinn nach Gebühren zeigt der Verkaufsrechner.

Die Beschreibungen sind allgemeine Orientierung; maßgeblich sind die Regeln der jeweiligen Plattform oder des Grading-Dienstes.

Häufige Fragen

Welche Zustandsstufen gibt es bei Sammelkarten?

Auf Handelsplattformen üblich sind MT (Mint), NM (Near Mint), EX (Excellent), GD (Good), LP (Light Played), PL (Played) und PO (Poor).

Worauf achte ich beim Einstufen einer Karte?

Auf Ecken, Kanten, die Oberfläche (unter schräg einfallendem Licht), die Zentrierung und Knicke. Im Zweifel stufst du eine Stufe schlechter ein.